Rezensionen

 

L 21: Die Sprachstarken im Anmarsch

Susanne Balmer

 

Die Umsetzung des Lehrplans 21 ist im Gange. Nicht in jedem Kanton in vollem, nicht überall begleitet von Enthusiasmus, aber letztlich wird er in der ganzen Schweiz Schulrealität. Auch diejenigen Kantone, die seine Einführung auf Eis gelegt haben, kommen um eine Auseinandersetzung nicht herum, denn viele neue Lehrmittel der Volksschule nehmen ihn sich zur Grundlage.

Für die Mittelschule wird es deshalb Zeit, sich mit dieser neuen Realität auseinanderzusetzen, die bereits jetzt oder schon sehr bald in Form unserer Erstklässlerinnen und Erstklässler unseren Schulalltag bestimmen wird.

 

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Warum moderne Autoren anders schreiben
Zur Neuauflage eines Standardwerks der literarischen Moderne
Christiane Matter

Im vergangenen September brachte der Haupt Verlag Bern innerhalb der UTB Reihe die 5. stark erweiterte und aktualisierte Ausgabe des Standard- und mittlerweile auch Lebenswerks von Prof. Dr. Mario Andreotti heraus: Die Struktur der modernen Literatur. Seit 1983 verfolgt der Autor kontinuierlich die neuen Formen und Techniken des modernen Schreibens in Erzählprosa und Lyrik im deutschsprachigen Raum. Er definiert präzise, was die modernen von den herkömmlichen literarischen Texten und Textgattungen unterscheidet und stellt die moderne Literatur und ihre Entstehung in den Kontext der neueren Geistesgeschichte: der modernen Naturwissenschaften, der verschiedenen Strömungen der modernen Philosophie und der Psychologie, aber auch der bildenden Kunst und der Musik.

 

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Widerschpänschtigi Viecher

Hans Jürg Zingg: my wörtersack

In Hans Jürg Zinggs Wörtersack steckt eine Herde voll „widerschpänschtiger“ Wortviecher, die darin „summset rumplet gramüselet joulet u maunzet“, lebendig, unbändig. Wie oft man auch seine Hand in diese lyrische Wundertüte steckt, jedes Mal kommt ein haariges Gedicht in „berner umgangsspraach“ zum Vorschein.

Es erzählt Alltägliches, vom „seckle“, „nagle“ oder “gäärtele“, von Gegenwärtigem und Vergangenem, von Lustigem, manchmal Besinnlichem und manchmal von Zotenhaftem: „i ha mer der aarsch ufggrisse, für no ne sitzplatz z ergattere, aber weisch, das hocke nächhäär.“

Die Gedichte reflektieren immer wieder die gesprochene und geschriebene Sprache und damit sich selbst.: „spouken wöörd wo wi ritten wöörd, ritten wöörd, wo wi spouken wöörd.“ Sie machen dabei Musik und werden gleichsam lebendig, wachsen einem ans Herz. Am liebsten würde man die Wortviechli ein bisschen streicheln, bevor man sie zurück in den Sack steckt.

 

Hans Jürg Zingg

my wörtersack: gedicht ir bäärner umgangsspraach

spouken wöörd

Pro Lyrica, Schweizerische Lyrische Gesellschaft

ISBN 978-3-907551-47-9

www.zingg-satire.ch

 

 

 

OrthoGramm, ein Nachschlagewerk und Texte!

Ist es in Ordnung, in einer E-Mail eine saloppe Anrede zu wählen, beispielsweise „Gruäzi Herr X“? Derartige Fragen müssen aufgrund der Komplexität von Kommunikationssituationen meist differenziert beantwortet werden. Im Deutschunterricht vermag dabei das im letzten Sommer neu aufgelegte Nachschlagewerk Texte! Das Textsortenbuch (bisher: Deutsch. Ein Grundlagen- und Nachschlagewerk) eine wertvolle Stütze zu sein.

Ist Ihr Interesse geweckt? Hier geht es zum Beitrag von Tamara Schmid (Deutschlehrerin, BZT Frauenfeld)

 

 

 

 

 

 

 

Krischke, Wolfgang: Was heisst hier Deutsch? Kleine Geschichte der deutschen Sprache, Beck, München 2009

 

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Moderne Literatur – ein neuer Zugang

Mario Andreotti: Die Struktur der modernen Literatur. Neue Wege in der Textinterpretation: Erzählprosa und Lyrik. Mit einem Glossar zu literarischen, linguistischen und philosophischen Grundbegriffen

 

 

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Kein Lehrmittel, aber ein Buch für Lehrer

Textanalyse in den Wissenschaften: Inhalte und Argumente analysieren und verstehen
Georg Brun und Gertrude Hirsch Hadorn

 

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